Diskriminierungssensible Antragstellung (Teil der Workshopreihe „Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen“)

Wann

10. Februar 2026    
14:00 - 16:00

Wo

Veranstaltungstyp

Dieser Workshop ist Teil der Workshopreihe „Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen“ und wird organisiert vom Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Sprache schafft Realität und ist ein wichtiges Instrument von Antidiskriminierung. Wie wir über
Menschen sprechen, hat nicht nur reale Folgen für unser Denken, sondern auch für unser Miteinander. Deswegen ist es besonders wichtig in Antragstexten für Projektförderungen, die explizit Menschen, die von verschiedenen Formen der Diskriminierung betroffen sind, zur Zielgruppe haben, darauf zu achten, dass keine diskriminierenden Stigmata reproduziert werden. Als Antragsstellende und Durchführende der Projekte ist es wichtig, für die Kinder und Jugendlichen einen Raum zu schaffen, der möglichst sensibel für Diskriminierung ist – die Antragsstellung macht da den Anfang. Im Workshop soll unsere Sprache in Antragstexten hinterfragt werden, um zu ermöglichen, Anträge und Projekttexte möglichst frei von Diskriminierung formulieren zu können. Dabei konzentrieren wir uns auf mögliche Probleme und offene Fragen rund um das Thema und erarbeiten gemeinsam zukunftsorientiert Ansätze und Lösungen.

Referent: Demba Sanoh

Demba Sanoh ist Historiker, mehrfach zertifizierter Diversity-Trainer, freier Autor und Speaker. Er arbeitet vorrangig zu seinen Themenschwerpunkten Rassismus und Kolonialismus. Außerdem hat er langjährige Erfahrung im Kulturbetrieb und arbeitet als Tourmanager und Produktionsleiter für verschiedene Bands und Festivals im deutschsprachigen Raum. In seiner
Funktion als Mitgründer von SAME BUT DIFFERENT verbindet er seine Expertisen und schult Unternehmen und Institutionen in der Kultur- und Musikbranche zu Themen wie Diversität und Diskriminierungssensibilität.

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Die Veranstaltung findet online statt. Die Veranstaltung wird nicht mitgeschnitten und die Teilnehmer*innen sind dazu aufgefordert, keine Screenshots während der laufenden Veranstaltung anzufertigen. Im Rahmen der Veranstaltung wird durch die Verantwortlichen eine fotografische Aufnahme (Screenshot) angefertigt – der Moment der Aufnahme wird zeitgerecht angekündigt, sodass die Teilnehmenden ggf. die Kamera ausschalten und ihren Namen anonymisieren können.

Weitere Informationen und Anmeldung bitte klicken. 

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Die Workshopreihe Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen findet in Zusammenarbeit von mehreren Förderern im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ statt. Jeder Termin wird von einem anderen Programmpartner geplant und organisiert. Alle Workshops sind spartenübergreifend konzipiert.

Mit der Fortsetzung dieser Workshopreihe laden wir dazu ein, sich niedrigschwellig mit dem großen Thema „diskriminierungssensible Kulturelle Bildungsarbeit“ auseinanderzusetzen. In den einzelnen Terminen wird es Impulsvorträge, praktische Arbeitsschritte und Handlungsempfehlungen geben, der Austausch zur eigenen Arbeitspraxis wird bei den Veranstaltungen ebenfalls Raum finden. Die Online-Workshops richten sich an Fachkräfte der Kulturellen Bildung, Künstler*innen, Lehrer*innen, Musiker*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Vermittler*innen, ehrenamtliche jeden Alters, Antragstellende (Verwaltung, Geschäftsführungen, Ehrenamtliche) sowie weitere Interessierte. Es bedarf keiner Vorerfahrung. Die Workshops bauen nicht aufeinander auf, es kann sich für einzelne oder alle Termine angemeldet werden.

Die Servicestelle berät Sie!

Sie haben Fragen zu „Kultur macht stark“? Kontaktieren Sie gerne Rike Bill, Koordinatorin der Servicestelle „Kultur macht stark“ Schleswig-Holstein, damit Sie und Ihre Projektidee bestmöglich unterstützt werden können.

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