Dieser Workshop ist Teil der Workshopreihe „Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen“ und wurde organisiert von Deutscher Bühnenverein
Immer mehr Jugendliche stimmen menschenfeindlichen Aussagen zu und wählen demokratiefeindliche Parteien. Diskriminierende Sprüche sind „normale“ Meinung, Dagegen-Halten scheint kaum noch Wirkung zu zeigen. Fachkräfte/Bildende sind immer wieder herausgefordert in ihrer Arbeit und verunsichert, wie sie adäquat reagieren können.
Der Workshop soll die Handlungssicherheit stärken. Einführend wird ein Blick auf die Risikofaktoren und Hinwendungsmotive von Jugendlichen geworfen, um zu verstehen, warum und wie Jugendliche sich solchen Einstellungen annähern. Denn nur so lassen sich gut gelingende Zu- und Umgänge finden. Zudem werden gemeinsam entlang von Praxisbeispielen Reaktionsmöglichkeiten besprochen und geschaut, wo Grenzen, aber auch Ressourcen sind.
Teilnehmer*innenbeschränkung: 50
Referent: Stefan Bruskowski
Stefan Bruskowski hat Erwachsenenbildung studiert und arbeitet seit 2010 als Fachreferent in der Rechtsextremismusprävention, erst in der außerschulischen politischen Jugend(kultur)bildung, dann in der Fachkräftebildung. Zudem hat er eine berufliche Weiterbildung absolviert zur Beratung im Kontext von Rechtsextremismus. Zur Zeit ist er bei cultures interactive e.V. tätig und bildet pädagogische Mitarbeitende aus Jugend(sozial)arbeit und Schule fort und berät Einrichtungen aus diesen Arbeitsfeldern zum (pädagogischen) Umgang.
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Die Veranstaltung findet online statt. Die Veranstaltung wird nicht mitgeschnitten und die Teilnehmer*innen sind dazu aufgefordert, keine Screenshots während der laufenden Veranstaltung anzufertigen. Im Rahmen der Veranstaltung wird durch die Verantwortlichen eine fotografische Aufnahme (Screenshot) angefertigt – der Moment der Aufnahme wird zeitgerecht angekündigt, sodass die Teilnehmenden ggf. die Kamera ausschalten und ihren Namen anonymisieren können.
Weitere Informationen und Anmeldung bitte klicken.
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Die Workshopreihe Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen findet in Zusammenarbeit von mehreren Förderern im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ statt. Jeder Termin wird von einem anderen Programmpartner geplant und organisiert. Alle Workshops sind spartenübergreifend konzipiert.
Mit der Fortsetzung dieser Workshopreihe laden wir dazu ein, sich niedrigschwellig mit dem großen Thema „diskriminierungssensible Kulturelle Bildungsarbeit“ auseinanderzusetzen. In den einzelnen Terminen wird es Impulsvorträge, praktische Arbeitsschritte und Handlungsempfehlungen geben, der Austausch zur eigenen Arbeitspraxis wird bei den Veranstaltungen ebenfalls Raum finden. Die Online-Workshops richten sich an Fachkräfte der Kulturellen Bildung, Künstler*innen, Lehrer*innen, Musiker*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Vermittler*innen, ehrenamtliche jeden Alters, Antragstellende (Verwaltung, Geschäftsführungen, Ehrenamtliche) sowie weitere Interessierte. Es bedarf keiner Vorerfahrung. Die Workshops bauen nicht aufeinander auf, es kann sich für einzelne oder alle Termine angemeldet werden.