Dieser Workshop ist Teil der Workshopreihe „Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen“ und wird organisiert von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
„Inklusion ist nicht weniger als die Annahme und Bewältigung menschlicher Vielfalt.“ (Raul Krauthausen)
Damit Inklusion gelingen kann, braucht es Konzepte, die Unterschiede nicht pathologisieren oder dramatisieren, sondern als Ausdruck menschlicher Vielfalt anerkennen undvermitteln. Das Konzept der Neurodiversität ist ein solches: Es eröffnet der kulturellen Bildung die Möglichkeit, eine wirklich inklusive Praxis zu entwickeln, sich inhaltlich breiter aufzustellen, neue Verbindungen einzugehen und das Potenzial menschlicher Vielfalt voll auszuschöpfen.
In diesem Workshop reflektieren wir unsichtbare Barrieren in Sprache, Struktur und Haltung – jene Hindernisse, die uns die Wege zueinander und zur Erweiterung unseres Handelns versperren. Gemeinsam fragen wir, wie wir mit dem Konzept der Neurodiversität ein befreiendes und ermöglichendes Mindset etablieren können, das Potenziale sichtbar macht, statt Ausschluss und Stigmatisierung zu reproduzieren.
Teilnehmer*innenbeschränkung: 40
Referentin: Natascha Feld
Natascha Feld arbeitet als Referentin für Inklusion in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie hat Behindertenpädagogik mit Schwerpunkt emotionale und kognitive Störungen in Bremen studiert und war in den letzten Jahren überwiegend in der beruflichen Orientierung und Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig – zuletzt beim Integrationsfachdienst Eberswalde. Mit der Jugend(verbands)arbeit ist sie groß geworden. Heute lebt sie in der Uckermark und in Potsdam und unterstützt aktive Menschen in der Jugendarbeit in Brandenburg, Inklusion als Erfahrung von Gemeinschaft und Engagement für alle begreifbar zu machen.
Als Referentin bei der Fachstelle “Inklusion in der Jugendarbeit” motiviert und fördert sie haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte durch Beratung und prozessorientierte Begleitung.
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Die Veranstaltung findet online statt. Die Veranstaltung wird nicht mitgeschnitten und die Teilnehmer*innen sind dazu aufgefordert, keine Screenshots während der laufenden Veranstaltung anzufertigen. Im Rahmen der Veranstaltung wird durch die Verantwortlichen eine fotografische Aufnahme (Screenshot) angefertigt – der Moment der Aufnahme wird zeitgerecht angekündigt, sodass die Teilnehmenden ggf. die Kamera ausschalten und ihren Namen anonymisieren können.
Weitere Informationen und Anmeldung bitte klicken.
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Die Workshopreihe Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen findet in Zusammenarbeit von mehreren Förderern im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ statt. Jeder Termin wird von einem anderen Programmpartner geplant und organisiert. Alle Workshops sind spartenübergreifend konzipiert.
Mit der Fortsetzung dieser Workshopreihe laden wir dazu ein, sich niedrigschwellig mit dem großen Thema „diskriminierungssensible Kulturelle Bildungsarbeit“ auseinanderzusetzen. In den einzelnen Terminen wird es Impulsvorträge, praktische Arbeitsschritte und Handlungsempfehlungen geben, der Austausch zur eigenen Arbeitspraxis wird bei den Veranstaltungen ebenfalls Raum finden. Die Online-Workshops richten sich an Fachkräfte der Kulturellen Bildung, Künstler*innen, Lehrer*innen, Musiker*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Vermittler*innen, ehrenamtliche jeden Alters, Antragstellende (Verwaltung, Geschäftsführungen, Ehrenamtliche) sowie weitere Interessierte. Es bedarf keiner Vorerfahrung. Die Workshops bauen nicht aufeinander auf, es kann sich für einzelne oder alle Termine angemeldet werden.