Muslimisch gelesene Vielfalt im Gespräch – Grundlagen Antimuslimischer Rassismus (Teil der Workshopreihe „Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen“)

Wann

26. November 2025    
14:00 - 17:00

Wo

Veranstaltungstyp

Dieser Workshop ist Teil der Workshopreihe „Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen“ und wird organisiert von Türkischen Gemeinde in Deutschland e. V.

Der digitale Workshop vermittelt Grundlagen zu Antimuslimischem Rassismus (AmR) und macht seine vielschichtigen Erscheinungsformen sichtbar – im Alltag, in Institutionen und in Strukturen. Ausgangspunkt ist eine gemeinsame Definition, die verschiedene Begriffe wie Islamophobie oder Islamfeindlichkeit einordnet. Historische Linien von Kolonialismus und Reconquista bis hin zu aktuellen Fällen in Deutschland verdeutlichen die Kontinuitäten. Interaktive Methoden und Diskussionsrunden schaffen Raum, eigene Erfahrungen einzubringen und anhand konkreter Beispiele Handlungsstrategien zu entwickeln. Ergänzt wird der Workshop durch aktuelle Daten aus Jahres- und Monitoringberichten, die das Ausmaß verdeutlichen. Zum Abschluss geben wir praxisnahe Hinweise zu Meldestellen, rechtlichen Grundlagen sowie Empfehlungen für weiterführende Literatur und Podcasts. So werden Wissen, Reflexion und konkrete Handlungsmöglichkeiten miteinander verbunden.

Teilnehmer*innenbeschränkung: 30

Referentinnen: Rumeysa Öztürk & Yassmin Ben Omar

Rumeysa Öztürk studiert Chemie und Englisch auf Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen an der Universität zu Köln. Nebenberuflich arbeitet sie als Moscheeguide an der Zentralmoschee in Köln. Ehrenamtlich hilft sie in ihrer lokalen Moscheegemeinde mit, ist als Studienbotschafterin an der Universität zu Köln tätig und setzt sich gegen antimuslimischen Rassismus ein

Yassmin Ben Omar ist Lehramtsstudentin (M.Ed.) an der Universität zu Köln mit den Fächern Französisch und Chemie. Zusätzlich absolvierte sie ein Weiterbildungsstudium in DaZ/DaF am Mercator Institut. Neben dem Studium qualifizierte sie sich in den Bereichen Demokratiebildung, Empowerment und Antirassismus-Training und engagiert sich als Peer-Mentorin, Studienbotschafterin sowie in BIPoC-Organisationen und Netzwerken. Mit ihrem Profil verbindet sie fachliches Wissen, pädagogische Praxis und gesellschaftliches Engagement und setzt sich insbesondere für chancengerechte Bildung und Vielfalt in Schule und Gesellschaft ein.

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Die Veranstaltung findet online statt. Die Veranstaltung wird nicht mitgeschnitten und die Teilnehmer*innen sind dazu aufgefordert, keine Screenshots während der laufenden Veranstaltung anzufertigen. Im Rahmen der Veranstaltung wird durch die Verantwortlichen eine fotografische Aufnahme (Screenshot) angefertigt – der Moment der Aufnahme wird zeitgerecht angekündigt, sodass die Teilnehmenden ggf. die Kamera ausschalten und ihren Namen anonymisieren können.

Weitere Informationen und Anmeldung bitte klicken. 

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Die Workshopreihe Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen findet in Zusammenarbeit von mehreren Förderern im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ statt. Jeder Termin wird von einem anderen Programmpartner geplant und organisiert. Alle Workshops sind spartenübergreifend konzipiert.

Mit der Fortsetzung dieser Workshopreihe laden wir dazu ein, sich niedrigschwellig mit dem großen Thema „diskriminierungssensible Kulturelle Bildungsarbeit“ auseinanderzusetzen. In den einzelnen Terminen wird es Impulsvorträge, praktische Arbeitsschritte und Handlungsempfehlungen geben, der Austausch zur eigenen Arbeitspraxis wird bei den Veranstaltungen ebenfalls Raum finden. Die Online-Workshops richten sich an Fachkräfte der Kulturellen Bildung, Künstler*innen, Lehrer*innen, Musiker*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Vermittler*innen, ehrenamtliche jeden Alters, Antragstellende (Verwaltung, Geschäftsführungen, Ehrenamtliche) sowie weitere Interessierte. Es bedarf keiner Vorerfahrung. Die Workshops bauen nicht aufeinander auf, es kann sich für einzelne oder alle Termine angemeldet werden.

Die Servicestelle berät Sie!

Sie haben Fragen zu „Kultur macht stark“? Kontaktieren Sie gerne Rike Bill, Koordinatorin der Servicestelle „Kultur macht stark“ Schleswig-Holstein, damit Sie und Ihre Projektidee bestmöglich unterstützt werden können.

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